Anwendungskompetenzen Fachbereich Deutsch – Verknüpfung mit dem Lehrmittel „Sprachstarken 8“

Fortsetzung:

Ausgehend von der Planungshilfe der Sek Eins Höfe und dem Lehrmittel „Sprachstarken 8“ habe ich ein Brainstorming mit dem Schwerpunkt „Integration der Anwendungskompetenzen im Fachbereich Deutsch“ durchgeführt und meine Erkenntnisse und Ideen auf der unten beigefügten Übersicht festgehalten. Die Übersicht zum Lehrmittel „Sprachstarken 9“ folgt.

Die Übersicht ist weder komplett noch soll sie als Imperativ verstanden werden. Einzelne Ideen wurden bereits konkret durchgeführt, andere sind lediglich angedacht. Doch vielleicht gibt sie der einen oder anderen Lehrperson einen hilfreichen Input zur Integration der Anwendungskompetenzen.

Natürlich bin ich froh über konkrete Ergänzungen, Tipps, Erfahrungsberichte oder weitere Umsetzungsideen von anderen Deutschlehrpersonen… 😉

Übersicht Anwendungskompetenzen + Sprachstarken 8

Übersicht Anwendungskompetenzen + Sprachstarken 7

Leut(s)chen im Flugmodus!

In der Woche vom 11. – 16. Juni 2019 fand auch dieses Jahr die Flimmerpause statt. Unser Schulhaus hat das erste Mal vollumfänglich am Projekt teilgenommen. Wir versuchten bewusst, auf ausgewählte Bildschirmmedien (Fernseher, Computer, Tablet, Handy) zu verzichten und schafften Raum für neue Ideen, wie wir unsere gemeinsame Zeit gestalten können. Wir setzten uns individuelle Ziele, versuchten diese zu erreichen und reflektierten dabei unser eigenes Konsumverhalten.

Wir blicken auf eine erkenntnisreiche und kreative Woche zurück! Da wir das Projekt erstmals auf der Oberstufe durchgeführt haben, waren einige Anpassungen nötig. Nachfolgend werden einige Überlegungen und Erfahrungen zusammengefasst und Umsetzungsideen skizziert.

Prinzip der Freiwilligkeit

Die Teilnahme beruhte grösstenteils auf Freiwilligkeit, sowohl seitens der Lernenden als auch seitens der Lehrpersonen. Es ging uns in erster Linie darum, dass sich die Lernenden selber herausfordern und einen kritischen und reflektierten Umgang mit den Medien entwickeln. Gewisse Lehrpersonen arbeiteten weiter auch während des Unterrichts in dosierter Form mit Bildschirmmedien, beispielsweise im Rahmen der Lehrstellensuche oder wichtiger Recherchearbeiten. Andere wiederum griffen zum verstaubten Hellraum-Projektor vergangener Tage oder verzichteten sogar ganz auf Bildschirmmedien. Die Lernenden setzten sich selbst individuelle Ziele, welche sichtbar im Eingangsbereich des Schulhauses aufgehängt wurden. So reichte die Bandbreite der Ziele von «Ich versuche nicht mehr als drei Stunden pro Tag auf YouTube zu sein» bis hin zu «Ich benutze mein Handy während der ganzen Woche kein einziges Mal».

Auch wurde das Schulhaus umgestaltet und dekoriert, um die geeignete Atmosphäre für die Flimmerpause zu schaffen. Lediglich während den Pausen galt seitens der Schule ein offizielles Handyverbot, wobei die «Smombies» auch hier Zuflucht auf den «Empfangsinseln» finden konnten.

Materialien und Vorbereitung

Glücklicherweise war unser Team ausnahmslos bei der Flimmerpause dabei. Man unterstützte sich gegenseitig bei der Umsetzung und verfolgte dasselbe Ziel.

Als verbindliche Vorbereitung führten alle Klassen während der Woche vor der Flimmerpause das Flimmerpause-Tagebuch. Bei der Erstellung des Tagebuchs orientierten wir uns stark an den Materialien von der Flimmerpause-Homepage. Einzelne Klassen vertieften sich vorbereitend weiter in der Thematik. Hierbei wurde vor allem auch mit den Materialien von Freelance gearbeitet.

Während der Flimmerpause-Woche reflektierten wir täglich den eigenen Medienkonsum und die individuell gesteckten Ziele. Der zeitliche Umfang und die Art und Weise der Umsetzung waren den Lehrpersonen selbst überlassen. Die Schülerinnen und Schüler forderten sich klassenintern mit den Challenges von Handysektor.de heraus und sammelten Punkte. Dieser kompetitive Austausch eignete sich ideal zum täglichen Morgenritual und fand grossen Anklang bei den Lernenden. Während den ersten fünf bis zehn Minuten des Tages forderten sich die Schüler/innen mit Challenges gegenseitig heraus!

Im Anschluss an die Projektwoche verfassten die Schüler/innen einen Erlebnisbericht (vgl. Flimmerpause-Tagebuch) und reflektierten die gemachten Erfahrungen. Schliesslich wurde den Lernenden ein individuelles Diplom zur Teilnahmebestätigung ausgehändigt.

Joker als Lebensretter

Während der Flimmerpause standen allen Teilnehmenden vier Joker zur Verfügung (vgl. Flimmerpause-Tagebuch). Diese konnten eingesetzt werden, wenn man sein persönliches Ziel einmal nicht erreichen konnte oder eine Challenge ablehnte. Es versteht sich von selbst, dass bei vielen Lernenden die Joker ausnahmslos aufgebraucht wurden.

Pausengestaltung deluxe – Auch wir Lehrpersonen nehmen uns an der Nase!

Häufig stellen wir im Schulalltag fest, dass die Lernenden, sobald sie draussen in der Pause sind, zum Handy greifen und sich für den Rest der Pause nur noch marginal bewegen. Und wenn ich ehrlich bin, gibt es auch bei mir solche Pausen… Doch nicht während dieser Woche!

Die Pausen wurden aktiv durch die AG «Flimmerpause» gestaltet. Einzelne Lehrpersonen leisteten ihren persönlichen Beitrag zur Pausengestaltung, indem sie selbst Spiele und Aktivitäten initiierten oder an Pausenaktivitäten der Schüler/innen teilnahmen. Es wurde gemeinsam gelacht und gesungen, «Asuuuge!» hiess es beim Rundlauf im Minutentakt, hitzige Fussballduelle wurden ausgetragen, Diabolo und UNO feierten ein Revival, der Kreativität wurde freien Lauf gelassen und die Badminton-Shuttles pfiffen durch die Lüfte.

Der Pausenplatz lebte, die Empfangsinseln wurden im Verlauf der Woche immer weniger aufgesucht. Wir konnten ganz im Sinne unseres Jahresmottos überzeugt festhalten: «Leut(s)chen lebt!»

Ich denke, ich gehe nicht zu weit, wenn ich behaupte, dass wir alle, sowohl Schüler/innen als auch Lehrpersonen, wertvolle Erfahrungen gemacht haben, die wir auch zukünftig (wieder) vermehrt im Alltag umsetzen können.

Auf zur Flimmerpause 2020!

Abstecher ins Museum für Kommunikation

A: «Sie, hier gehe ich sicher wieder einmal hin!»
B:
«Das klingt aber anders, als noch vor drei Wochen..»
A: «Ja, irgendwie war das ja auch kein ‘richtiges’ Museum.»

Bei der Organisation des Klassenlagers fühle ich mich stets dazu verpflichtet, auch kulturelle Lernmöglichkeiten zu schaffen. Diese Überzeugung stösst bei meinen Lernenden selten auf Glücksgefühle. Dennoch hielt ich auch dieses Jahr an meinem Grundsatz fest. «Ab ins Museum», hiess es für meine Klasse!

Ich wusste, diese Aussage würde auf ernüchternde Seufzer stossen – meine Erwartungen wurden bestätigt. Die Freude über den angekündigten Museumsbesuch war verhalten, aus Höflichkeit und Respekt verzichtete meine Klasse auf niederschmetternde Kommentare. Angesehen hat man ihnen die Begeisterung dennoch…
Doch ausnahmsweise gab mir meine Sturheit recht: Das Museum für Kommunikation vermochte zu begeistern!

In der Tat war der Museumsbesuch auch für mich eine neue Erfahrung. Auf drei Stockwerken wird das Thema Kommunikation veranschaulicht und «greifbar» gemacht. Medienkompetenz als wichtige Kulturtechnik des digitalen Zeitalters wird grossgeschrieben. Persönlich, individualisiert, handlungsorientiert, haptisch, digital und äusserst interaktiv werden auch verschiedene Aspekte aus dem Modullehrplan Medien und Informatik abgedeckt.

Insbesondere die folgenden Themenbereiche regten meine Lernenden zur Auseinandersetzung und spielerischen Reflexion an:

  • Big Data: Wo landen meine Daten und was weiss «Big Brother»?
  • Recht und Recherche im Internet: Was darf ich und wo sind die rechtlichen Grenzen im digitalen Raum? Wie zeige ich Zivilcourage im Netz?
  • Always On! Wie viel Medienkonsum ist gut für mich? Eine Standortbestimmung.
  • Der Blick hinter die Kulissen: Wie funktionieren Suchmaschinen? Wie viel Geld verdient man mit YouTube? Von wem werden meine favorisierten YouTuber bezahlt?
  • Generation Selbstinszenierung: Was ist fake und was entspricht der Wirklichkeit? Wie stelle ich mich im digitalen Raum dar?

Vorbereitend vertieften wir einzelne Themen aus dem Bereich Medienbildung im Lebenskundeunterricht, zwingend notwendig war dies jedoch nicht. Das Museum für Kommunikation ist informativ und die Inhalte lassen sich intuitiv-entdeckerisch erschliessen. Auch auf dem LP21 abgestützte Workshop-Angebote werden angeboten, die darauf abzielen, fächerübergreifende Lernprozesse zu initiieren. Sicherlich eine Idee für eine nächste Exkursion.

Fazit: In der Bundeshauptstadt gibt es mehr zu sehen, als der Bärengraben und das Parlamentsgebäude! Wir blicken auf einen rundum gelungenen Besuch zurück.

 

Kooperative Lernformen: Etherpad und das schriftliche Argumentieren

Die schriftliche Argumentation ist für viele meiner Jugendlichen die Königsdisziplin des Deutschunterrichts. Es fällt ihnen schwer, ihre Gedanken strukturiert und überzeugend auf Papier zu bringen. Bei mündlichen Diskussionen hingegen sprudeln die Lernenden nur so von kreativen und (zugegebenermassen nur teilweise) sachlichen Argumenten. Besonders dann, wenn einer meiner Entscheide auf Unverständnis stösst…
Dennoch, hier ist Potential vorhanden!

Als Vorbereitung auf die summative Lernkontrolle der schriftlichen Argumentation habe ich mich dazu entschieden, den dialogischen Charakter der mündlichen Argumentation beizubehalten und in schriftlicher Form aufzugreifen. Das Resultat war interessant.

Zu Beginn der Lektion repetierten wir nochmals kurz den Aufbau eines dreigliedrigen Arguments. Wir starteten mit mündlichen Diskussionen zu aktuellen Themen aus der Erfahrungswelt der Jugendlichen. Anschliessend stellte ich den Lernenden das anonyme Rollenspiel auf Etherpad vor. Alle Jugendlichen schlüpften in die Rolle einer Person und mussten aus dieser Perspektive für ihren Standpunkt argumentieren. Während der Schreibphase herrschte dann absolutes Sprechverbot. Nur schriftlich durfte kommuniziert, diskutiert und argumentiert werden. Die Rollen wurden erst am Ende der Lektion aufgelöst und reflektiert.

Selten habe ich eine solch ruhige und konzentrierte Lektion erlebt. Vereinzeltes Kichern war das einzige, das ich während 20 Minuten zu hören kriegte. Die Lernenden tippten wie wild auf ihrer Tastatur herum und waren bestrebt, ihre Meinung zu äussern.

Insgesamt eine gelungene Lektion, aber Vorsicht:

  • Die Texte können auf Etherpad zeitlich synchron bearbeitet werden. Dies bedeutet auch, dass die Lernenden gegenseitig ihre Texte löschen und bearbeiten können.
    Gut zu wissen: Auch diesen Umstand kann man als Lehrperson thematisieren. Mit dem Timeslider können auch gelöschte Inhalte wieder sichtbar gemacht werden. Die Lehrperson hat jederzeit Zugriff auf alle Etherpads. Stichwort: Verantwortungsvoller Umgang im Netz – das Internet vergisst nie!
  • Die Gefahr besteht auch hier, dass schnell Abstand genommen wird von der strukturierten Argumentation. Es muss darauf geachtet werden, dass der Meinungsaustausch formal und sprachlich nicht zu stark in die Mündlichkeit abdriftet.
    Hier kann man die grundlegenden Unterschiede zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit zum Thema machen.
  • Bei Etherpad handelt es sich nicht um eine Textverarbeitungssoftware, sondern um einen webbasierten Texteditor zur kollaborativen Bearbeitung von Texten. Grammatik und Rechtschreibung stehen nicht im Fokus, sondern die inhaltliche Argumentation. Sprachformales rückt bei dieser Diskussionsform in den Hintergrund.

Viel Spass beim Ausprobieren mit der Klasse!

Einführung des Faches «Medien und Informatik» auf der Sekundarstufe I

Ein Zwischenbericht

Seit Anbeginn des Schuljahres wird im Kanton Schwyz auf der Oberstufe der Modullehrplan «Medien und Informatik» umgesetzt. Infolgedessen wird hier ein kurzer Überblick über bisherige Erkenntnisse zur Einführung des Faches «Medien und Informatik» auf der Sekundarstufe I gegeben. Der Erkenntnisbericht gibt die Erfahrungen unterschiedlicher Lehrpersonen des Bezirks wieder, die alle zurzeit das Fach auf der 1. Oberstufe unterrichten und die ich über Microsoft Forms zu ihren gemachten Erfahrungen befragt habe. Die folgenden Schilderungen sollen summarisch aufzeigen, wo wir als Schule zum heutigen Tage stehen. Es sind persönlich gefärbte Erfahrungen, die offen zur Diskussion stehen.

Vorwissen aus der Primarstufe

  • Das Vorwissen der Lernenden ist äusserst heterogen. Einzelne Lernende haben überhaupt keine Erfahrungen im Bereich Medien und Informatik gemacht, bei einem Grossteil beschränkt sich das Wissen auf Grundlagenkenntnisse.
  • Fundamentale Unterschiede zu vorhergehenden Jahrgängen sind (noch) keine festzustellen.
  • Insbesondere im Bereich «Medienbildung» ist jedoch zu beobachten, dass die Klassen bereits Vorwissen aus den unteren Jahrgangsstufen mitbringen (z.B. Netiquette, Gefahren Social Media, etc.).
  • Einzelne Schülerinnen und Schüler beherrschen das Tastaturschreiben bereits relativ gut. Anwendungskompetenzen im ECDL-Bereich sind insbesondere beim Umgang mit Microsoft PowerPoint erkennbar. Auch diese gilt es weiter zu schärfen.

Planung des Unterrichts

  • Die Jahresplanungen der sek eins hoefe und der PHSZ bieten gute Orientierungshilfen. Anpassungen müssen auf individueller Basis laufend gemacht werden.
  • Aufgrund von Absprachen zwischen Klassen- und Fachlehrpersonen wird von den Jahresplanungen abgewichen. Die Prioritäten in den einzelnen Klassen und Schulhäusern variieren stark.
  • Sukzessiv entsteht ein Fundus an Umsetzungsideen und konkreten Arbeitsmaterialien. Die Planung ist noch sehr zeitintensiv.

Anwendungskompetenzen

  • Eine fächerübergreifende Absprache zwischen den Lehrpersonen ist marginal vorhanden. Teilweise orientiert man sich hierbei an der Jahresplanung der sek eins hoefe, häufig werden spontane Wünsche im Lehrerzimmer oder auf bilateraler Ebene geäussert.
  • Es gibt grosse Unterschiede zwischen den Lehrpersonen bei der Integration von Technik in den Unterricht. Dies erschwert eine fächer- und stufenübergreifende Zusammenarbeit.
  • Es wird häufig auf eine konzeptionelle Einführung à la ECDL-Grundlagenkurse verzichtet. Anwendungen werden dann thematisiert und vertieft, wenn die Aufgaben es verlangen oder Schwierigkeiten auftauchen.
  • Die Lehrmittel bieten Anhaltspunkte für die Integration und Förderung von Anwendungskompetenzen aus dem M&I-Bereich.
  • Kooperative Lerntools (One Note, Microsoft Teams) vereinfachen die klassen- und oder fächerübergreifende Arbeit.

Unsicherheiten / Wünsche / Anregungen seitens der Lehrpersonen

  • Die Zusammenarbeit in Jahrgangsteams und Fachschaften wird geschätzt und ist zentral. Erfahrungen und vorhandene/erstellte Materialien werden ausgetauscht.
  • Der Wunsch nach einem Lehrmittel, welches die Basics klar, systematisch und verständlich vermittelt, wird deutlich.

Unterrichtsmaterialien

Viele Materialien werden selbst erstellt, zusammengesucht und/oder adaptiert. Die Praxisbeispiele aus der Weiterbildung der PHSZ erweisen sich als nützliche Orientierungshilfen und sind gut umsetzbar. Die Lernenden sprechen darauf an.

Die folgende Liste gibt eine kurze Übersicht über ausgewählte, bereits verwendete und von den Lehrpersonen als „empfehlenswert“ erachtete Unterrichtsmaterialien. Viele davon sind auch auf den beiden erwähnten Jahresplanungen verlinkt und an konkrete Themengebiete gekoppelt.

MaKeyMaKey Projektideen, Ozobot Projektideen, Informatik ohne Strom, Scratch Gruppenpuzzle & Projektideen, diverse Links aus der Jahresplanung der PHSZ

Informatik spielerisch lernen, Scratch, i-factory, MaKeyMakey

Das entsprechende Lehrmittel für die Oberstufe erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2020.

Diverse Themenbereiche, Umsetzungsideen und Unterrichtsmaterialien

Suchfunktion 3. Zyklus, diverse Themenbereiche, Umsetzungsideen und Unterrichtsmaterialien

Medienbildung: Cybermobbing, Cybergrooming, Gamen, Online-Glücksspiele, Sexting, Social Media, Smartphones

Medienbildung: Datenschutz, Big Data, Profiling, mobiles Internet, Internet der Dinge, soziale Netzwerke, Recht am eigenen Bild, Passwortschutz und PC Sicherheit, Cybertreffen, Cybermobbing, Sexting, Gaming, Lehrer und Datenschutz

  • Easy4me (Anwendungskompetenzen, eher konzeptionelle Einführungen, ECDL)

Computergrundlagen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Präsentationen, Online-Grundlagen, IT-Security, Bildbearbeitung, Online-Zusammenarbeit

  • Materialien und Links der Pädagogischen Hochschulen

PHLU, PH FHNW, PHSG

Jahresplan 18/19 «Medien und Informatik» der Schule Leutschen

Planungshilfe MI Leutschen 1819Das neue Fach M+I bringt umfassende Neuerungen ins das bisherige Fach Informatik. Viele der bisherigen Inhalte – insbesondere die Anwendungskompetenzen der «Büroprogramme» – verteilen sich verbindlich auf verschiedene Fächer. Dafür werden eigentliche Informatik- (Grundlagenwissen, Programmieren…) und Medienthemen (Medienbeiträge verstehen, produzieren…) im Fach M+I angegangen. Die 1:1 Ausstattung für unsere Schülerinnen und Schüler mit Tablets resp. Convertibles, welche wir seit 2015 sukzessive eingeführt haben, bietet uns gute Möglichkeiten. Für den M+I-Unterricht steht uns zusätzlich ein Informatikzimmer zur Verfügung.

Um die verschiedenen Kompetenzen gezielt anzugehen, haben wir für unsere Schule Leutschen einen Jahresplan für das Fach M+I erstellt. Mitgeplant haben wir in dieser Planungshilfe auch die Anwendungskompetenzen. Für die Umsetzung des M+I Lehrplans fehlen noch eigentliche M+I Lehrmittel, welche die Planung in weiteren Jahren unterstützen könnten. Nebst entsprechenden Lehrmitteln, denken wir, dass aktuelle, dynamische Online-Unterrichtsressourcen auch in Zukunft wichtig bleiben werden. Weiter abgestützt haben wir uns bei der Planung auch auf die kantonale M+I Weiterbildung der PHSZ und den anregenden Austausch mit der PHSZ im Rahmen unserer Kooperation.

Wir stellen uns vor, dass wir Erfahrungen sammeln, wie wir mit unserer Planungshilfe an unserer Schule arbeiten können und entsprechende Anpassungen vornehmen. Nebst Angaben zu allgemeinen Unterrichtsressourcen beabsichtigen wir gezielte Materialhinweise zu einzelnen Themen sukzessive zu ergänzen. Gerne nehmen wir hier auch Anregungen von aussen entgegen oder können dies im Blog diskutieren.

Wir freuen uns, wenn unsere Planungshilfe auch anderen Schule dienen kann und sind natürlich an Austausch sehr interessiert.

Projektteam Schule Leutschen

 

Jahresplanung zum Download
Planungshilfe M+I Leutschen 1819

Planungshilfe M+I der PHSZ